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2x Nein zum kantonalen Mindestlohn am 13. Juni

Am 13. Juni stimmen wir in Basel-Stadt über die Einführung eines kantonalen Mindestlohnes ab. Die Initiative der Gewerkschaften fordert einen Mindestlohn in der Höhe von 23 Franken* – auch für ungelernte Arbeiten. Der Gegenvorschlag des Grossen Rates fordert 21 Franken*.

Die Auswirkungen von solch rekordhohen Mindestlöhnen wären gravierend. In Branchen mit geringen Margen gäbe es einen beträchtlichen Kostenschub. Da die betroffenen Unternehmen die Mehrkosten kaum auf die Kundschaft abwälzen könnten, wären sie gezwungen, Personalkosten einzusparen. Das würde Personen mit geringen Qualifikationen und kleinen Pensen besonders hart treffen. Ein staatlicher Mindestlohn mag gut gemeint sein – er erreicht aber genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich will.

Die Krise trifft zahlreiche KMU extrem stark – Gastronomie, Detailhandel, Taxiunternehmen, Coiffeurbetriebe, Reinigungen und viele mehr. Diese Branchen haben auch sonst wenig Reserven, und der finanzielle Spielraum ist gering. Ein zusätzlicher Kostenschub bedeutet weniger Arbeitsplätze, geringere Pensen und mehr Druck für alle Mitarbeitenden.

Mit einem doppelten Nein zu kantonalen Mindestlöhnen:

  • retten wir unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze!
  • verteidigen wir unsere erfolgreiche Sozialpartnerschaft!
  • schützen wir unsere Berufsbildung!
*Sowohl bei der Initiative als auch beim Gegenvorschlag muss noch ein Ferienzuschlag von 4 Wochen oder mehr hinzugerechnet werden. Faktisch fordert die Initiative folglich einen Mindestlohn von mindestens 24.90 Fr. pro Stunde, der Gegenvorschlag einen Mindestlohn von mindestens 22.75 Fr. pro Stunde.  

Komitee «2x Nein zum kantonalen Mindestlohn»