Die bürgerlichen Jungparteien rufen zu einem doppelten NEIN zum Mindestlohn auf!

Die bürgerlichen und liberalen Jungparteien machen sich für ein doppeltes Nein in der Abstimmung zum Mindestlohn stark und rufen dazu auf, nochmals zu mobilisieren und an dieser wichtigen Abstimmung teilzunehmen.

Mit der Einführung eines staatlichen Mindestlohnes sind viele Stellen in Branchen gefährdet, in denen typischerweise Student/innen und junge Menschen arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt neben dem Studium oder als Schüler/in das Feriensackgeld zu verdienen. «Mit der Einführung eines staatlichen Mindestlohns werden solche Stellen entweder nicht mehr an nichtausgebildete junge Menschen vergeben oder sie verschwinden gleich gänzlich,» sagt Laetitia Block von der Jungen SVP. Damit wird es für junge Menschen schwieriger, schon während des Studiums eine gewisse Unabhängigkeit von den Eltern zu erreichen und sie bleiben abhängig von Zuhause. «Es wird zudem verhindert, dass sie neben dem Studium bereits erste Erfahrungen in einem Arbeitsumfeld sammeln können, was wiederum den Berufseinstieg nach Abschluss der Ausbildung erschwert,» meint Dominik Scherrer von den Jungfreisinnigen. «Viele junge Menschen sind zudem auf Studenten- und Gelegenheitsjobs angewiesen, um zuhause ihren Beitrag zu leisten,» ergänzt Kilian Winkler von der Jungen Mitte. 

Im Kanton Jura sind deshalb bereits Bestrebungen im Gange, Studenten- und Ferienjobs vom Mindest- lohn auszunehmen, da diese seit der Einführung des kantonalen Mindestlohns von 20 Franken in viel geringerer Zahl angeboten werden. Ein gravierender Missstand (Motion 1365, Magali Voillat, die Mitte).

Die Mitglieder der Parteien Junge SVP Basel-Stadt, Jungfreisinnige Basel-Stadt, Jungliberale, Junge Mitte und Junge Grünliberale beider Basel rufen deshalb gemeinsam dazu auf, am 13. Juni ein doppeltes Nein einzulegen.

Vollständige Medienmitteilung

Komitee «2x Nein zum kantonalen Mindestlohn»